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FELIX RIEGER · 25.09.2026

Dann fange ich einfach mal an.

erster Eintrag Geschichte von mir Gedanken von mir Zukunft wie es weiter geht

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Von Felix eingesprochen

Moin und willkommen zu meinem ersten Blogeintrag. 😊

Jetzt habe ich also auch einen Blog auf meiner Homepage. Was genau hier in Zukunft stehen wird? Das weiß ich selbst noch nicht bis ins letzte Detail. Aber ich habe Lust, ein bisschen mehr zu erzählen. Über meine Fotografie, über mich und über den Weg in die Selbstständigkeit, den ich gerade versuche einzuschlagen.

Auf meiner Website seht ihr vor allem fertige Bilder. Auf Instagram bekommt ihr inzwischen auch etwas mehr drumherum mit. Trotzdem gibt es Gedanken, für die eine kurze Story irgendwie nicht reicht. Oder die ich lieber in Ruhe aufschreiben möchte, statt dafür die Kamera anzumachen.

Dafür soll hier Platz sein.

Vielleicht wird das Ganze eine Art Tagebuch. Mit Erlebnissen aus Shootings, kleinen Fortschritten, neuen Ideen und vermutlich auch dem einen oder anderen Frustgedanken. Denn wenn ich hier von meinem Weg erzähle, gehören die Tage, an denen ich zweifle oder nicht weiterweiß, genauso dazu.

**Aber erst mal ein bisschen zurück.**

Mein beruflicher Weg hat mit einer Ausbildung zum Bürokaufmann angefangen. Danach habe ich verschiedene berufliche Stationen durchlaufen, unter anderem im Vertrieb, in der Betreuung und im Pflegeumfeld. Aktuell arbeite ich im Einzelhandel.

Zwischen den Fotos, der Homepage und den Beiträgen auf Instagram gibt es bei mir also auch einen ganz normalen Arbeitsalltag. Die Fotografie baue ich nebenbei auf. Nach Feierabend, an freien Tagen und manchmal auch zu Uhrzeiten, zu denen ich vielleicht besser schon schlafen sollte.

Dabei fällt es mir oft gar nicht so leicht, euch noch mehr aus meinem Alltag zu zeigen. Manchmal würde ich gerne etwas posten und denke dann: Was erzähle ich heute überhaupt? Ich war arbeiten. Danach vielleicht noch Bilder bearbeiten oder etwas an der Homepage machen. Das war’s dann auch.

Ich führe weiß Gott kein Influencer-Leben. Trotzdem ist da manchmal dieser Gedanke, dass ich etwas zeigen müsste, um nicht ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Zwischen „Ich möchte euch mitnehmen“ und „Ich habe gerade einfach nichts zu erzählen“ hänge ich deshalb öfter mal fest.

**Wie das mit der Fotografie überhaupt angefangen hat**

Die ersten Berührungspunkte hatte ich direkt nach meiner Ausbildung. In meinem anschließenden Job habe ich eine Arbeitskollegin kennengelernt, die zu einer guten Freundin geworden ist und selbst nebenbei fotografiert.

Wir haben uns getroffen, ihre Hündin fotografiert und viele kreative Sachen ausprobiert. Ich durfte dabei den Assistenten machen und hatte schon daran mega viel Spaß. Eine eigene Kamera hatte ich damals allerdings noch nicht.

Das änderte sich 2018 durch eine ziemlich spontane Kaufaktion. Ich hatte ein damals wirklich gutes Angebot für eine vollständige Kameraausrüstung entdeckt. Was soll ich sagen? Ich konnte nicht anders und habe zugeschlagen.

So kam meine Canon zu mir, mit der ich bis heute fotografiere. Sie hat mir über die Jahre die Treue gehalten und ich liebe sie über alles. Auch wenn ich inzwischen merke: Langsam muss ein Upgrade her. Aber das ist vielleicht eine Geschichte für einen eigenen Blogeintrag. Mal sehen. 😄

Seitdem habe ich viel ausprobiert, dazugelernt und immer mehr Freude daran gefunden, Menschen zu fotografieren. Besonders schön finde ich es, wenn sich jemand vor meine Kamera traut, der vorher noch gesagt hat: „Ich bin überhaupt nicht fotogen.“

**Wobei ich da selbst auch erst mal anfangen musste.**

Ich bin wahrhaftig kein männliches Supermodel à la Cristiano Ronaldo oder Johnny Depp. Eher der Depp hinter der Kamera 😂.

Nein, Spaß beiseite. Wer mir schon etwas länger auf Instagram folgt, weiß, dass ich selbst lange nicht das große Bedürfnis hatte, mich vor der Kamera zu zeigen.

Nicht unbedingt, weil ich mich für irgendetwas schäme. Ich mag Aufmerksamkeit und freue mich über Bestätigung. Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Gleichzeitig mag ich es aber nicht, mich aufzudrängen. Und mich hinzustellen, in die Kamera zu sprechen und das anschließend hochzuladen, war für mich erst mal ungewohnt.

Irgendwann habe ich mich dann selbst gefragt: „Ey Felix, du möchtest, dass sich Leute vor deine Kamera trauen. Aber selber machst du es nicht?“

Diese kleine Doppelmoral ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich ermutige andere dazu, sich zu zeigen, halte mich selbst aber schön im Hintergrund. Da dachte ich: Okay, dann musst du diesen Schritt jetzt auch mal machen.

Und siehe da: Mittlerweile sieht man mich auch vor der Kamera. Vielleicht nicht ständig, aber wer sich mit meinem Profil beschäftigt, lernt inzwischen auch den Menschen hinter den Fotos kennen.

Deshalb kann ich gut verstehen, wenn jemand vor einem Shooting unsicher ist. Sich auf Bildern zu zeigen, kostet manchmal eben Überwindung. Ihr müsst bei mir weder Model-Erfahrung mitbringen noch vorher wissen, wohin mit euren Händen. Wir bekommen das gemeinsam hin.

**Und wohin soll das alles führen?**

Aus der Freude an der Fotografie ist nach und nach der Wunsch entstanden, beruflich mehr daraus zu machen. Inzwischen steht meine eigene Website, ich zeige meine Arbeit und versuche, mir Schritt für Schritt ein zweites Standbein aufzubauen.

Ob ich irgendwann vollständig davon leben kann? Das weiß ich nicht. Gerade auch mit Blick auf KI und die Veränderungen, die sie mit sich bringt. Ich rechne damit, dass dieser Weg hart und steinig wird. Trotzdem möchte ich es versuchen. Ich brauche dieses Ziel für mich selbst - etwas auf das ich hinarbeiten kann und bei dem ich das Gefühl habe, mir etwas Eigenes aufzubauen.

Wo mich das am Ende hinführt, wird sich zeigen. Aber ich möchte es wenigstens versucht haben.

Es gibt Tage, da habe ich richtig Lust darauf, probiere etwas aus und freue mich über das, was sich entwickelt. Und dann gibt es Tage, an denen ich viel Zeit in etwas stecke und mich hinterher frage, ob es überhaupt jemanden erreicht hat. Wenn Anfragen ausbleiben oder ich mich zu sehr mit anderen vergleiche, geht das auch nicht einfach spurlos an mir vorbei.

Auch darüber möchte ich hier schreiben können. Vielleicht hilft es mir selbst, meine Gedanken einmal zu sortieren. Vielleicht erkennt sich jemand darin wieder, der ebenfalls versucht, sich etwas Eigenes aufzubauen. Oder ihr habt einfach Lust, ein bisschen mitzuverfolgen, was bei mir passiert.

Einen festen Veröffentlichungsplan gibt es dafür erst mal nicht. Es kann sein, dass ich mehrere Beiträge kurz hintereinander schreibe. Es kann genauso passieren, dass hier eine Weile nichts Neues erscheint. Ich möchte ausprobieren, ob mir diese Form des Schreibens liegt und ob so ein Blog auf Dauer zu mir passt.

Dieser erste Beitrag ist also auch ein kleiner Test. Ich muss noch nicht genau wissen, was daraus wird.

Schön, wenn ihr dabei seid.

Felix

PS: Das Titelbild ist aus dem Jahre 2015. Genau zu der Zeit hat sich die Leidenschaft für die Fotografie bei mir entwickelt. :)