FELIX RIEGER · 29.09.2026
Warten auf das nächste Shooting.......definitiv nicht meine Stärke
Warten ist definitiv nicht meine größte Stärke, vor allem dann nicht, wenn das nächste Shooting schon feststeht, aber noch gefühlt ewig entfernt ist. 😄 Warum mich genau diese Zwischenzeiten manchmal mehr nerven, als sie eigentlich sollten, und weshalb das vielleicht sogar ein gutes Zeichen ist, darum geht’s in diesem Beitrag.
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Von Felix eingesprochen
Ich habe festgestellt: Ich kann vieles. Warten gehört nicht unbedingt dazu. 😄 Vor allem nicht, wenn das nächste Shooting schon feststeht, aber eben noch ein paar Tage oder Wochen entfernt ist. Eigentlich müsste ich komplett entspannt sein, denn der Termin steht, ich weiß wann es weitergeht und neue Bilder werden auch wieder kommen. Mein Kopf interessiert sich dafür nur leider eher weniger.
Gefühlt denke ich schon nach ein paar Tagen: „Boah, seit Ewigkeiten keine neuen Fotos mehr.“ Und wenn ich dann mal ganz sachlich drüber nachdenke, sind vielleicht gerade ein paar Tage vergangen. Aber das zählt in dem Moment natürlich nicht. 😄
Alte Fotos wären da – aber irgendwie will ich was Neues
Natürlich könnte ich einfach auf meine Festplatte schauen. Da liegen genug Fotos. Ich könnte ältere Bilder nochmal neu bearbeiten, andere Aufnahmen aus einem Shooting raussuchen oder etwas zeigen, das bisher noch gar nicht online war. Und daran ist auch überhaupt nichts falsch.
Nur fühlt es sich für mich irgendwie anders an.
Ich will dieses frische Gefühl. Eine neue Situation, eine neue Person, vielleicht eine neue Location und später diesen Moment, wenn man die Speicherkarte in den Rechner steckt und viel zu schnell durch sämtliche Fotos klickt, weil man wissen will, was dabei entstanden ist.
Alte Fotos sind nicht plötzlich schlecht, nur weil sie ein paar Monate alt sind. Mein Kopf behandelt sie manchmal trotzdem ungefähr so: „Kenn ich schon. Nächstes bitte.“ 😄
Und genau dadurch entsteht wahrscheinlich auch ein Teil von dem Druck, den ich mir selber mache. Ich habe schnell das Gefühl, dass wieder etwas Neues kommen müsste. Ein neues Foto, ein neuer Beitrag, irgendwas, das zeigt: Hier passiert gerade etwas.
Dabei passiert ja etwas. Das nächste Shooting ist geplant. Ich muss nur warten.
Und da wären wir wieder beim Problem.
Eine Woche kann plötzlich verdammt lang sein
Wenn viel los ist, vergehen Tage gefühlt in fünf Minuten. Wenn man auf etwas wartet, sieht das komplett anders aus.
Montag denke ich noch: „Ach, das geht schnell.“
Mittwoch dann: „Wie kann bitte erst Mittwoch sein?“
Und irgendwann schaue ich in den Kalender und stelle fest, dass das Shooting immer noch zehn Tage entfernt ist.
Frechheit.
Dabei weiß ich natürlich, dass mein Instagram-Account nicht zusammenbricht, nur weil mal ein paar Tage kein komplett neues Portrait kommt. Instagram ruft mich auch nicht an und fragt: „Herr Rieger, wir haben seit Dienstag kein neues Bild gesehen. Müssen wir uns Sorgen machen?“ 😄
Trotzdem ist dieses Gefühl manchmal da. Vielleicht auch, weil ich einfach wirklich Bock darauf habe. Ich will fotografieren, neue Sachen ausprobieren und sehen, ob die Ideen in meinem Kopf am Ende tatsächlich funktionieren.
Und wahrscheinlich ist genau das auch die positive Seite daran.
Wenn mir das Ganze egal wäre, würde mich die Warterei nämlich überhaupt nicht nerven. Dann würde ich einfach sagen: „Jo, irgendwann ist wieder Shooting.“
Stattdessen freue ich mich vorher schon darauf und werde mit jedem Tag ein bisschen ungeduldiger.
Und danach?
Das Lustige ist: Sobald das Shooting dann endlich da ist, ist die ganze Warterei sowieso vergessen. Ich fotografiere, komme nach Hause, schaue mir die Bilder an, bearbeite die ersten Fotos und freue mich darüber, endlich wieder etwas Neues zu haben.
Und wahrscheinlich dauert es danach nicht besonders lange, bis ich wieder denke:
„Okay… wann ist eigentlich das nächste Shooting?“
Und dann beginnt der ganze Spaß einfach wieder von vorne.
Geduld wird vermutlich nicht mehr meine größte Stärke. 😄 Ich arbeite dran 😄
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